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Kleine Kunstgeschichte der mittelalterlichen Ordensbaukunst in Deutschland
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Kurzbeschreibung

Ausgangspunkt dieser Studie ist eine zwölf Seiten umfassende Entwicklungsgeschichte des christlichen Mönchtums von den frühen Eremiten / Einsiedlern, Anachoreten und Koinobiten bis zur ersten eigentlichen Klostergründung in Montecassino durch Benedikt von Norcia / Nursia um 530 und der Weiterentwicklung bis zu Beginn des 13. Jahrhunderts.
Aus der Regel des Benedikt, die nach wie vor für alle Orden Gültigkeit hat, gewinnt eine Vorstellung von der Bauanlage eines Klosters, die natürlich aufs engste verbunden ist mit dem mönchischen Leben im Kloster, seiner Verwaltung und der Bewirtschaftung (S. 3 - 15 u. S. 49 - 74).
Die Übergänge von Montecassino bis zum ersten klar konzipierten Klosterplan...

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Archäologische Denkmäler in Deutschland
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Kurzbeschreibung

Anzuzeigender Band ist Denkmalführer und historischer Abriß deutscher Denkmalpflege in einem. Zwölf Kapitel umfaßt das reich bebilderte Buch, das - über den Titel hinaus - Rekonstruktionen und Nachbauten auch in anderen Ländern umfaßt. In zwei Abschnitten sind Stein- und Holzrekonstruktionen zusammengefaßt, im Anschluß daran werden Museen und Parks mit archäologischen 'Erlebniswelten' vorgestellt. Eine systematische Erfassung der vor- und frühgeschichtlichen, der keltischen und der römischen Bauten, sowie die der Völkerwanderungs- bis zur ottonischen Zeit in Deutschland schließen den Band ab, der vorgestellte Ergebnisse in einer Zusammenfassung nochmals kurz umreißt. Zum Besuch lädt der 'Katalog der rekonstruierten Bauten' ein, der leider jedoch auf detaillierte Anfahrtshinweise verzichtet.

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Titel
Das Jüngste Gericht
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Kurzbeschreibung

Zur Botschaft des Neuen Testaments gehört der Hinweis auf das Jüngste Gericht für alle Menschen. Die klassische Quelle dafür ist Jesu Ankündigung des Endgerichtes in Mt 25,31 - 46, die in den synoptischen Evangelien ergänzt wird durch Jesu Beschreibung der Endzeit mit ihren Schrecken, Greueln, Anfechtungen und Bedrängnissen (Mt 24; Mk 13; Lk 21). Die Apostel nehmen in ihren Briefen diese Zukunftsfakten mehrfach auf, und die Johannes-Apokalypse schildert in variablen Bildern die Endzeit. In den drei Hauptsymbolen der christlichen Kirche (Symbolum Apostolicum, Symbolum Nicaeno-Constantinopolitanum, Symbolum Athanasianum) wurde dann das Jüngste Gericht für den christlichen Glauben festgeschrieben. ...

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Franz Schrekers Bühnenwerke
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Die Opern Franz Schrekers (1878 - 1934) erleben seit einiger Zeit eine bemerkenswerte Renaissance auf den deutschsprachigen Bühnen: Der Schatzgräber in Karlsruhe, Flammen und Christophorus in Kiel, Der ferne Klang in Berlin, Die Gezeichneten in Stuttgart - weitere Aufführungen werden folgen. Die Faszinationskraft, die von Schrekers Partituren ausgeht, ist groß: Der Wiener Komponist wußte in seinen musikdramatischen Werken das Menschenbild der Psychoanalyse mit der Klangsinnlichkeit des Fin de siècle suggestiv zu verbinden; er entwickelte ein gleichsam subversives Konzept von 'Modernität', das in der Verweigerung einer einheitlichen Klangsprache und in einer bewußten Hinwendung zum Synkretismus der verschiedensten Stilebenen Ausdruck findet...

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Untersuchungen zur Überlieferungsgeschichte der Horusstelen
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Kurzbeschreibung

Es kommt immer wieder vor, daß eine lange unbeachtetes Thema plötzlich von mehreren Seiten aufgegriffen und behandelt wird - so geschehen mit den Horusstelen: Fast gleichzeitig mit dem vorliegenden Buch, der Habilitationsschrift Heike Sternbergs, erschienen das Buch von L. Kakosy, Egyptian Healing Statues in Three Museums in Italy, Turin 1999, und eine Reihe von Einzelbeiträgen in der Gedenkschrift für J. Quaegebeur (OLA 84, Leuven 1998) und an anderen Orten. Sternberg und Kakosy gehören zweifellos zu den besten Kennern der Materie, und so nimmt man Sternbergs Buch mit einer gewissen Erwartungshaltung zur Hand...

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Das Moses-Rätsel
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Auf den Spuren einer biblischen Erfindung
Kurzbeschreibung

Ein zwiespältiger Eindruck bleibt nach Durcharbeiten dieses inhaltsreichen Buches: Der kundigen Vermittlung von ägyptologischem Wissen, das für ein tieferes Verständnis der Moses-Geschichte nützlich sein könnte, stand die entschiedene Weigerung des Autors gegenüber, die von ihm erarbeiteten Interpretationsmöglichkeiten zu nutzen, nämlich für die Frühgeschichte der Israeliten und vor allem für die Geschichte der jüdischen Religion. Diese Differenz zeigt sich schon in dem unterschiedlichen Beiklang der Kapitelüberschriften im Vergleich des ersten, auf Ägypten bezogenen, mit dem zweiten, auf Israel bezogenen Abschnitt des Buches....

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Das Totenbuch pBerlin P. 10477 aus Achmim
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An den Titeln nicht gleich erkennbar behandeln beide Publikationen die Texte und Bilder der Berliner Papyrusrolle P. 10477, die sehr wahrscheinlich zur Römerzeit im ersten Jahrhundert n. Chr. für eine Frau namens Neferet-iit, Tochter der Sistrumspielerin des Min namens Pesedjet und des Stolisten Hepmen, angefertigt wurde. Darüber hinaus werden von beiden Autoren Parallelen eingearbeitet: B. Lüscher hat auch den Papyrus Hildesheim 5248 erstmals photographisch publiziert sowie weitere Quellen in ihrer Synopse zu Spruch 1 des Totenbuches aufgenommen. H. Beinlich stellt den Berliner Papyrus in seiner hieroglyphischen Abschrift neben den ansonsten immer noch unpublizierten Papyrus MacGregor, dessen Edition z. Zt. in Amerika durch M. Mosher vorbereitet wird. Das Besondere an den verschiedenen Parallelen ist

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Titel
Keramik
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Kurzbeschreibung

In diesem Band wird ein Teil der Keramikgefäße publiziert, die sich in der Sammlung des Ägyptologischen Seminars Bonn befinden. Dies geschieht in Form eines wissenschaftlichen Kataloges mit tabellarisch knapper Vorstellung der Gefäße oder Scherben (z.B. nach Gesichtspunkten wie Material, Maße oder Fundort). Danach folgt eine kurze Beschreibung des Fundstückes, ein Kommentar, Hinweise auf Vergleichsstücke sowie eine Zeichnung des Objekts. Außerdem wird vor dem eigentlichen Katalogteil die Thematik der Herstellung von Tongefäßen in Ägypten angerissen. Jedem dieser chronologisch geordneten Abschnitte wird ferner zur ersten Orientierung eine kurze Einführung in die Zeit und die ihr typischen Keramikformen vorangestellt.

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Egyptian Treasures in Europe
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Kurzbeschreibung

Mit der auf zunächst 14 CD-ROMs angelegten Reihe Egyptian Treasures in Europe ist dem CCER der Universität Utrecht zweifellos ein großer Wurf gelungen, der sowohl für Experten als auch für interessierte Laien ein besonderer Leckerbissen ist und zum Stöbern geradezu verführt. Besonders hervorzuheben ist diesbezüglich die Wahlmöglichkeit zwischen 'Expertenmodus' (vollständige Dokumentation) und 'Basismodus'.
Ausgangspunkt war die Überlegung, mittels der Möglichkeiten des Medienzeitalters, die europaweit verstreuten ägyptischen Kunstschätze leichter zugänglich zu machen...

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Les momies égyptiennes des Musées Royaux d'Art ...
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Kurzbeschreibung

as Mißverhältnis zwischen den Interessen des breiten Publikums und der etablierten Ägyptologie läßt sich am besten an den altägyptischen Mumien illustrieren. Während sie für die einen neben Pyramiden und Tutanchamun als bedeutendstes Phänomen der pharaonischen Kultur das Alte Ägypten par excellence verkörpern, sind sie selbst dem Museumsägyptologen, der eigentlich im Dienste der Öffentlichkeit stehen sollte, der Graus schlechthin. Diese Diskrepanz wird in jedem Ägyptischen Museum, in dem keine Mumie zu sehen ist, nur allzu deutlich: enttäuschte Gesichter bei vielen, die eigentlich nur wegen der Mumie(n) Eintritt bezahlt hatten, die sicher auch nie wiederkommen werden und auch Freunden vom enttäuschenden Besuch abraten werden. Der für ein ägyptisches Museum verantwortliche Ägyptologe schließt genau aus diesem Grund seinen Bestand an Mumien...