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Leben und Sterben in der Steinzeit

Aus Anlaß seines 200jährigen Bestehens präsentiert das Landesmuseum Mainz in einer bemerkenswerten Präsentation Alltagsleben und Totenbrauchtum in Rheinhessen über 300 000 Jahre hinweg. Im Anschluß an die Ausstellung Die Römer und ihr Erbe hat Dr. Birgit Heide ihren langgehegten Wunsch erfüllen können, ein Art „Lehrpfad“ durch die Steinzeit anhand rheinhessischer Fundplätze und den Zeugnissen ihrer vergangenen Kulturen zu konzipieren.

Die Ausstellung beginnt im mittleren Altpaläolithikum und reicht bis in den Übergang vom späten Neolithikum zur frühesten Bronzezeit. Das durch warmes Klima und Lößböden begünstigte Rheinhessen bot altpaläolithischen Jäger- und Sammlergemeinschaften reiche Nahrungsgrundlagen und den frühen neolithischen Bauern fruchtbare Äcker (vgl. Geomorphologie in Saal 1). Zahlreiche Funde archäologischer Ausgrabungen seit den 1850er Jahren belegen die frühe Beliebtheit der Region. ...

3-8053-3001-4
Frühe Menschenbilder
Frühe Menschenbilder. Die prähistorischen Felsmalereien des Latmos-Gebirges (Westtürkei). Mit einem Vorwort von Harald Hauptmann und einem Beitrag von Christoph Gerber

In den letzten Jahren ist die Türkei als Wiege der Kulturen gegenüber der Levante und Mesopotamien erneut in den Blickpunkt der Forschung gerückt. Man denke nur an den aufsehenerregenden Fundort Göbekli Tepe bei Urfa in der Südosttürkei (Obermesopotamien), dessen monumentale Gebäude aufgrund der durch Reliefs geschmückten Innenpfeiler und der Skulpturen eine rituelle Deutung nahelegen. ...

3-8062-1749-1
hessenArchäologie 2001
Zusammengestellt von Egon Schallmayer

Neue Besen kehren gut, so mag despektierlich der denken, der hört, daß mit Einführung des neuen hessischen Landesarchäologen eine Neustrukturierung der Denkmalpflege einhergeht und ein Desiderat erfüllt worden ist, nämlich ein Jahresbericht zur Archäologie und Paläontologie in Hessen.

Fritz-Rudolf Herrmann, der bis Ende September 2001 über ein Vierteljahrhundert hinweg der hessischen Denkmalpflege vorstand (s. Archäologie in Hessen. Neue Funde und Befunde. Festschrift für Fritz-Rudolf Herrmann zum 65. Geburtstag. Internationale Archäologie, Studia honoraria 13, Rahden/Westf. 2001), täte man Unrecht, würde seine vorbildhafte Arbeit und sein Geschick, verschiedene Ämter, Gesellschaften und andere Interessensgruppen zu einen, gering geschätzt. Neustrukturierung und der Wunsch nach verstärkter Öffentlichkeitsarbeit sind bedingt durch die Notlage der staatlichen Haushalte, die nun auch von der Denkmalpflege fordert, sich ihr eigenes Geld wenigstens teilweise zu erwirtschaften ...

3-8062-1592-8
Das Rätsel der Kelten vom Glauberg. Glaube, Mythos, Wirklichkeit

Neue Besen kehren gut, so mag despektierlich der denken, der hört, daß mit Einführung des neuen hessischen Landesarchäologen eine Neustrukturierung der Denkmalpflege einhergeht und ein Desiderat erfüllt worden ist, nämlich ein Jahresbericht zur Archäologie und Paläontologie in Hessen.

Fritz-Rudolf Herrmann, der bis Ende September 2001 über ein Vierteljahrhundert hinweg der hessischen Denkmalpflege vorstand (s. Archäologie in Hessen. Neue Funde und Befunde. Festschrift für Fritz-Rudolf Herrmann zum 65. Geburtstag. Internationale Archäologie, Studia honoraria 13, Rahden/Westf. 2001), täte man Unrecht, würde seine vorbildhafte Arbeit und sein Geschick, verschiedene Ämter, Gesellschaften und andere Interessensgruppen zu einen, gering geschätzt ...

3-7001-3027-9
Die Wanderungen der Kelten in der antiken literarischen Überlieferung

Die Präsenz keltischer Völker und Volksgruppen ist für ein weites Gebiet Europas und Kleinasiens nachweisbar, wenn auch nicht in der jeweils gleichen Zeit – von Irland im Westen bis in die Türkei im Osten. Hierbei muß aber stets berücksichtigt werden, daß die Kriterien für eine Bezeichnung „Kelten“ nicht einheitlich sind, denn es werden sowohl archäologische als auch sprachliche oder literarische Kriterien verwendet, die sich nicht notwendigerweise decken. In materiellen Selbstzeugnissen wird die Ausbreitung der Kelten archäologisch nur partiell greifbar; schriftliche Zeugnisse sind hingegen von fremden Beobachtern überliefert, wenn die Ereignisse sie direkt interessierende geschichtliche oder politische Auswirkungen hatten ...

90-6258-215-X
Women at Deir el-Medina
A Study of the Status and Roles of the female inhabitants in the Workmen’s Community during the Ramesside Period

Sie sind in alle Winde verstreut: Die Hinterlassenschaften der kleinen Siedlung von Deir el-Medina und ihrer unmittelbar an sie angrenzenden Nekropole bereichern die Bestände der Museen von Kairo bis New York, von Turin bis Paris. Eine große Wanderausstellung vereint nun erstmals die auseinandergerissenen Funde, führt Grabensembles zusammen und gewährt Einblicke in den Alltag derjenigen Handwerker, die für den Bau der Pharaonengräber im Tal der Könige verantwortlich zeichneten.

Das Ausstellungsprojekt ist eine fast überfällige Reaktion auf eine einmalige Quellen- und Fundsituation, die uns für diese Siedlung zur Verfügung steht. Für kaum einen anderen Ort des alten Ägypten lassen sich über einen Zeitraum von ca. 200 Jahren die Lebens- und Arbeitsumstände seiner Bewohner über Generationen besser verfolgen ...

3-496-02645-6
Klassische Archäologie. Eine Einführung

Seit langem hat die Klassische Archäologie einen festen Platz im Fächerkanon deutscher Universitäten. Während das öffentliche Interesse zumindest an sensationellen Neufunden und großen Sonderausstellungen ungebrochen ist, haben sich die Rahmenbedingungen für Forschung und Lehre in den letzten Jahren spürbar verändert. In dieser Situation ist eine Publikation zu begrüßen, die der kritischen Auseinandersetzung mit dem gegenwärtigen Zustand des traditionsreichen Faches gewidmet ist.

Die drei Herausgeber des Sammelbandes haben die deutsche Archäologie in den vergangenen Jahrzehnten als Forscher, akademische Lehrer und langjährige Mitglieder der Zentraldirektion des Deutschen Archäologischen Instituts mitgeprägt. Für die einzelnen Beiträge konnten namhafte Fachwissenschaftler aus dem In- und Ausland gewonnen werden. Sechs Aufsätze wurden aus dem Französischen, Englischen oder Italienischen übersetzt ...

3-8062-1653-3
Klassische Archäologie. Grundwissen

Bis vor kurzem konnten Generationen von Studienanfängern in der Klassischen Archäologie bei ihrer Suche nach einführender Literatur nur auf wenige, bereits jahrzehntealte Handbücher und Einführungen verwiesen werden. Diese Situation hat sich in den letzten Jahren durch das Erscheinen gleich mehrerer Publikationen geändert. Unter ihnen nimmt der vorliegende Band – bedingt durch seine Entstehungsgeschichte und seine Ausrichtung – eine besondere Stellung ein. Sein Ziel ist es nicht, einen Überblick über die Geschichte und theoretischen Konzepte des Faches oder über Aufbau und Organisation des Studiums zu geben. Dieser Band „will vielmehr eine einführende Beschreibung der wichtigsten Sachgebiete der Klassischen Archäologie leisten und so eine weitere Orientierung darin erleichtern. Entsprechend steht die Darstellung von sachlichen Grundlagen und anerkannten Forschungsergebnissen der griechischen und römischen Archäologie im Zentrum dieser Einführung.“ Dieser im Vorwort formulierten Zielsetzung wird die Publikation im vollen Umfang gerecht ...

3-491-96036-3
Lexikon der Alten Welt. A-G. H-Q. R-Z

Nachdem kurz vor dem Ersten Weltkrieg die letzte, siebente Auflage des damals unübertroffenen einbändigen Lübkerschen Reallexikon des klassischen Altertums vergriffen war, konnte die entstandene Lücke trotz mannigfacher Bemühungen nicht geschlossen werden. Daher bemühte sich der Artemis-Verlag, an das bewährte Vorbild anzuknüpfen und ein Lexikon der Alten Welt zu schaffen, das sich nicht auf die griechisch-römische Antike beschränkt, sondern auch den Alten Orient sowie das frühe Christentum nach dem neuesten Stand der Forschung berücksichtigt ...

3-534-15585-8
Die Juden und das Römische Reich. Geschichte einer konfliktreichen Beziehung

Nach der Einnahme Jerusalems im Jahr 63 v.Chr. betrat der römische Feldherr Pompeius den Tempel und entweihte das Allerheiligste, da er „sah, was kein Sterblicher außer dem Hohepriester erblicken durfte“, wie Josephus schreibt. Das Scheitern der pompeianischen Politik gegenüber dem Judentum war vorgezeichnet.

Ernst Baltrusch setzt diese signifikante Episode um die Tempelschändung an den Schluß seiner Untersuchungen der Konfliktursachen zwischen Rom und den Juden und sieht in ihr die „strukturelle Unvereinbarkeit beider politischer Systeme“ gebündelt.

Die Verkennung dieser Unvereinbarkeit ist in Baltruschs Ausführung der Hauptpunkt seiner Argumentation ...