Aktueller Jahrgang

50
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978-3-95565-192-3
Titel
Die letzten Tage des deutschen Judentums
Untertitel
(Berlin Ende 1942)
Kurzbeschreibung

Bereits 1942 erschien der Bericht „Die letzten Tage des deutschen Judentums“ anonym in Tel Aviv. Herausgegeben wurde er von der gemeinnützigen Organisation „Irgun Olej Merkaz Europa“ (Organisation der Einwanderer aus Mitteleuropa), deren Ziel es war, Immigranten aus Zentraleuropa wirtschaftlich und kulturell zu unterstützen. Aus einer kurzen Vorbemerkung des Verlags geht hervor, dass der als Tatsachenbericht anonym herausgegebene Text eines Augenzeugen von einer Frau verfasst wurde. Über die Autorin des Texts erfährt man lediglich, dass diese ihn nach ihrer Emigration nach Israel Ende 1942 verfasst und veröffentlicht hat. Die Herausgeber verbürgen sich dafür, den Bericht in unveränderter Form veröffentlicht zu haben. ...

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978-3-88680-827-4
Titel
kl
Untertitel
Die Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager
Kurzbeschreibung

Seit inzwischen etlichen Jahren begleitet die NS-Forschung der nicht immer nur von übelmeinender Seite vorgetragene Satz, es sei doch mittlerweile alles gesagt, jene zwölf Jahre seien „ausgeforscht“. Das ist auch heute noch grober Unsinn und lediglich Ausweis der Unkenntnis des Sprechers oder der Sprecherin. Nicht zuletzt zeigt dies die umfassende Gesamtdarstellung von Nikolaus Wachsmann über die nationalsozialistischen Konzentrationslager – die erste, man mag es kaum glauben, 70 Jahre nach Befreiung der Lager, die über einen institutionengeschichtlichen Ausschnitt hinausgeht und einen multiperspektivischen Querschnitt liefert, der den Stimmen und Themen der Inhaftierten breiten Raum gibt. ...

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978-3-8253-6648-3
Titel
Höhepunkte des mittelalterlichen Erzählens
Untertitel
Heldenlieder, Romane und Novellen in ihrem kulturellen Kontext
Kurzbeschreibung

Auch wenn es mitunter trivial erscheinen mag, es ist gerade auch in Hinblick auf eine jüngere Generation altgermanistisch Interessierter und Engagierter ein nicht zu geringes Verdienst, auf den Umfang mittelalterlicher Erzählliteratur zu verweisen. Genau diesem Zweck dient der von Klaus Sauer, Gisela Seitschek sowie Bernhard Teuber herausgegebene Band, der – selbstverständlich nur unter den durch den Bandumfang bedingten Einschränkungen – sowohl was die chronologische als auch geographische Ebene angeht, mittelalterliche Erzähl-Motivik beleuchtet. Vielleicht macht bereits gerade das Titelbild, ein Ausschnitt eines Glasgemäldes von Barbara Thiel, das den Kampf des Heiligen Georg gegen den Drachen zeigt, den Anspruch des vorliegenden Bandes deutlich. ...

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978-3-8062-3485-5
Titel
I don't like Mondays
Untertitel
Die 66 größten Songmissverständnisse
Kurzbeschreibung

Kurzweilig schildert der Autor Michael Behrendt insgesamt 66 Missverständnisse im Umgang mit Text oder Musik von populären Musikstücken ... . Namensgebend für das Buch war der gleichlautende Refrain des Nummer-eins-Hits in Großbritannien der Boomtown Rats (S. 41-44), über dessen Entstehung der Liedtexter Bob Geldof in seiner Autobiografie ... berichtet: „Während ich dort saß, lehnte ein junges Mädchen namens Brenda Spencer mit einer Pistole aus ihrem Schlafzimmerfenster und schoss auf Leute in ihrer Schule auf der anderen Straßenseite. Was dann passierte, erschien mir als einzigartig amerikanisch. Ein Journalist rief sie an. Sie nahm den Hörer ab, an und für sich schon eine bizarre Unterbrechung, wenn man dabei ist, wildfremde Menschen umzubringen. Er fragte sie, warum sie das tut. Sie überlegte kurz und sagte dann: ‚Nichts los. Ich mag keine Montage.‘“ ...

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978-3-8062-2906-6
Titel
Von Pontius zu Pilatus
Untertitel
Redewendungen aus der Bibel
Kurzbeschreibung

Viele der im alltäglichen Gebrauch verwendeten Sprichwörter und umgangssprachlichen Phrasen haben ihren Ursprung in der Bibel. In dem Buch Von Pontius zu Pilatus des Historikers und Philologen Gerhard Wagner wird die Bedeutung verschiedener Wendungen aus dem biblischen Kontext heraus erklärt. Im Vorwort bereits wird darauf verwiesen, dass zahlreiche Redewendungen aus Luthers Übersetzung der Bibel stammen und damit dem damaligen Sprachgebrauch angelehnt sind. ...

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978-3-421-04790-8
Titel
Die Aufklärung
Untertitel
Das Drama der Vernunft vom 18. Jahrhundert bis heute
Kurzbeschreibung

Sapere aude! Wage du es, selbst zu wissen! Geh hinaus aus deiner (selbstverschuldeten) Unmündigkeit! Denke selbst. Der Selbstdenker ist das hohe utopische Ziel der Aufklärung. Kein Papst, kein Rabbi, kein Imam kann dir sagen, was richtig ist. Alle Autorität musst du selbstdenkend kritisch prüfen. Löse dich von allen Autoritäten, lass dich nicht mehr am Gängelband führen, bestimme dich selbst, autonom! Das war das Ergebnis aufgeklärten Denkens: die Kritik aller Bewusstseinsinhalte. (Auch Geglaubtes ist ein Inhalt von Bewusstsein, eine Flaschenpost im stream of consciousness.) Ebenso gehört das GG, wohlverstanden, in diese Mühle der hinterfragenden Reflexion. Dieser Kern der Aufklärung und das, was noch dazu gehört, Lessing und seine Ringparabel mit ihrer entdogmatisierenden Denkweise, der Kampf gegen uralte Vorurteile und … und … darf nicht diffamiert werden als Euro-Logo-Phallo-Zentrismus. ...

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978-3-8062-3612-5
Titel
Dichterhäuser
Untertitel
Mit Fotografien von Achim Bednorz
Kurzbeschreibung

Der Dichter und sein Arbeitsraum ist ein Motiv nicht nur in der Literatur selbst, sondern ebenso in der bildenden Kunst. Prominente Beispiele sind etwa Karl Spitzwegs „Der arme Poet“ oder Johann Heinrich Wilhelm Tischbeins „Goethe in der Campagna“. Die Faszination ihrer Texte, die zahlreiche Autoren hinterlassen haben, lässt uns nach den Verfassern selbst fragen und führt uns unweigerlich in ihre Zeit und zu ihren Lebensumständen sowie zu ihren Schaffensorten. Dabei ist die Erkenntnis gewachsen: Schreiben als kreativer Prozess verlangt hochkonzentrierte Arbeit, ...

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978-3-8253-6288-1
Titel
Die badischen Grabungen in Qarâra und el-Hibeh 1913 und 1914
Untertitel
Wissenschaftsgeschichtliche und papyrologische Beiträge (P. Heid. X)
Kurzbeschreibung

Karâra (Hipponon) und el-Hibe (Ankyronon) sind seit Anfang des 20. Jahrhunderts gut bekannte Fundstellen zahlreicher hieratischer, demotischer und griechischer Papyri, die zumeist vom sog. koptischen – treffender: spätantiken – Friedhof der Region stammen. Die beiden Ortschaften im ehemals herakleopolitanischen Gau sind bereits mehrfach Ziele von verschiedenen Grabungskampagnen gewesen, bei denen neben den Schriftzeugnissen auch Särge und andere funeräre Gegenstände geborgen und nach Europa verschifft werden konnten. ...

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978-3-496-01431-7
Titel
Kreuz und Knochen
Untertitel
Reliquien zur Zeit der Kreuzzüge
Kurzbeschreibung

Die Rolle von Reliquien ist in der Christenwelt nicht einheitlich definiert: Die katholischen wie orthodoxen Kirchen praktizieren sie als die älteste Form der Heiligenverehrung, hingegen Protestanten, Adventisten und Neuapostoliker – um nur einige zu nennen – sie als „Reliquienkram“ (Luther) abtun oder sogar als Götzendienst in Frage stellen.

Zu den Reliquien zählen Körperteile von Heiligen, eingeschlossen deren Blut, von Heiligen getragene Gewänder oder Objekte, mit denen die religiös Verehrten in Berührung gekommen waren, und Gegenstände, die selbst wiederum in Berührung mit Reliquien gekommen sind. ...

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978-3-650-40180-9
Titel
In Pompeji
Untertitel
Was Mozart, Twain und Renoir faszinierte
Kurzbeschreibung

Ingrid D. Rowland erzählt in dem vorliegenden Buch ihre eigene Geschichte, die sie mit Pompeji verbindet, der 79 n. Chr. unter dem Ascheregen eines Vulkanausbruches begrabenen Stadt. Im Jahr 1962, als sie im Alter von 8 Jahren zusammen mit ihrer Familie nach Neapel und anschließend nach Pompeji reiste, war sie beeindruckt wie mitgerissen. Von dieser Faszination getragen, nimmt sie den Leser mit auf die Reise durch diese antike Stadt.
Im Jahr 63 n. Chr. durch ein Erdbeben erschüttert, wurde Pompeji sowie das benachbarte Herculaneum am 24. August oder am 24. November 79 n. Chr., nach mehreren Ausbrüchen des Vesuvs, unter vulkanischen Steinchen und pyroklastischen Strömen begraben. ...