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Titel
Handbuch gerichtliche Medizin
Untertitel
Band 2
Kurzbeschreibung

Vor mehr als 25 Jahren erschien im Springer-Verlag die zweite und bislang letzte Auflage des zweibändigen Klassikers Gerichtliche Medizin von Berthold Mueller. Nunmehr liegt, herausgegeben von den Rechtsmedizinern Madea und Brinkmann (Bonn/Münster), ebenfalls in zwei Bänden – erschienen ist zunächst Band 2 – und wiederum aufgelegt von Springer, ein jetzt schon als „neuer“ Klassiker anzusehendes Werk mit dem eher bescheidenen Titel Handbuch gerichtliche Medizin vor. Dieses umfassende rechtsmedizinische Gesamtwerk ist Lehrbuch und Nachschlagewerk zugleich. Der enorme Wissenszuwachs des letzten Vierteljahrhunderts trägt nicht nur dem Umfang Rechnung (allein der vorliegende zweite Band umfaßt 1 754 Seiten mit 589 Abbildungen und 405 Tabellen), sondern spiegelt insbesondere den aktuellen Kenntnisstand der modernen Rechtsmedizin mit den seit Mueller neu etablierten Untersuchungsmethoden in vollem Umfang wider ...

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Titel
Stroke Syndromes, Uncommon Causes of Stroke
Untertitel
Kurzbeschreibung

Was ist das Besondere an der Neurologie? Der Ehrgeiz der Neurologen aus Einzelbefunden exakt auf den Läsionsort im Nervensystem zu schließen. Dabei ist uns oft nicht bewußt, daß die neurologisch-topische Diagnostik zu einem großen Teil auf den Beobachtungen von Aus­fallssymptomen nach Schlaganfällen beruht. Markante Beispiele sind die Syndrome der moto­rischen, sensorischen und globalen Aphasien, die im Grunde Gefäßsyndrome darstellen. Auf der einen Seite haben die neuen bildgebenden Verfahren die Neurologie revoluti­oniert, auf der anderen Seite aber auch gerade die klinische Fähigkeit der topischen Diagnos­tik scheinbar verwässert. Die moderne Gefäßdiagnostik wirft aber häufig auch die Frage auf, welche Gefäßläsion tatsächlich für die Symptomatik eines Patienten verantwortlich ist ...

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Titel
Grundlagen der Molekularen Medizin
Untertitel
Kurzbeschreibung

Dies ist ein wertvolles Buch, vollgepackt mit den neuesten Informationen aus dem Themenbereich der molekularen Medizin, auch äußerlich, in den anschaulichen Abbildungen, sowie in der Gliederung sehr ansprechend! Fast 50 Autoren, meist aus Berliner und Heidelberger Instituten, haben hier das zusammengetragen und erweitert, was immer mehr auch die praktische Medizin in der Zukunft beeinflussen wird. Das (fast 2 000 g schwere) Buch ist eingeteilt in vier große Kapitel, Grundlagen, Modelle, Diagnostik, Therapie, die jeweils in drei bis acht Abschnitten abgehandelt werden ...

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Titel
Lehrbuch Evaluation
Untertitel
Kurzbeschreibung

„Evaluation“ ist ein Begriff, der heute immer dann auftaucht, wenn es um Effizienz, um Einsparungen, um das Optimieren von Prozessen, um das Anstoßen von Reformen geht. Es geht um Erfolgskontrolle, um Qualitätskontrolle u.ä. Allerdings wird der Begriff keineswegs einheitlich verwendet. Wottawa und Thierau versuchen in der zweiten, vollständig überarbeiteten Auflage ihres Lehrbuches, das optisch sehr ansprechend gestaltet ist, Ordnung in die Vielfalt der Bedeutungen von Evaluation zu bringen und geben einen informativen Überblick über die verschiedensten Einsatzgebiete psychologischer Evaluation – mit Bezugnahme auf Beispiele aus der Wirtschaft, dem Bildungswesen und der Forensik. Die Autoren haben dabei den pragmatischen Aspekt der Evaluation im Auge und neigen weniger dazu, Evaluation zu einem neuen Wissenschaftsbereich hochzustilisieren ...

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Titel
Pädagogische Psychologie
Untertitel
Kurzbeschreibung

Mit der vierten, vollständig überarbeiteten Auflage haben Krapp und Weidenmann als Herausgeber ein Lehrbuch der Pädagogischen Psychologie vorgelegt, das in Form, Inhalt und Preis-Leistungsverhältnis absolut überzeugend ist. Was hat es als Lehrbuch zu bieten? Die ersten vier Kapitel beschäftigen sich mit Grundsatzproblemen des Anwendungsfaches Pädagogische Psychologie. Zunächst geht es um die Geschichte der Pädagogischen Psychologie, deren Beginn mit dem ersten Jahrgang der Zeitschrift für Pädagogische Psychologie (1891) festgemacht wird. Die stürmische Entwicklung der Disziplin in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts, ihre enge Verzahnung mit der Pädagogik, der Entwicklungspsychologie und mit zentralen Themen der Allgemeinen Psychologie werden dargestellt ...

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Titel
Psychologie und Sozialwissenschaften für Pflegeberufe 2
Untertitel
Klinische Psychologie, Behinderung, Soziologie
Kurzbeschreibung

Ritualisierte und – nicht zuletzt durch das „moderne“ Qualitätsmanagement – über-routinisierte und damit der Gefahr der Un-Kritik laufende Verhaltensweisen in der Krankenpflege müssen durchbrochen werden, neue Denkweisen und reflektiertes Handeln sind gefordert. Die vier im ersten der beiden Bände angesprochenen Themenkreise (Grundlagen der Psychologie, Entwicklungspsychologie, Pädagogik, Sozialhygiene) sind gut gegliedert und leicht verständlich geschrieben. Hilfreich sind auch die jeweiligen Zusammenfassung und die sich daran anschließenden Fragen zur Wissensüberprüfung und -reflexion ...

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Titel
Psychologie und Sozialwissenschaften für Pflegeberufe 1
Untertitel
Grundlagen der Psychologie, Entwicklungspsychologie, Pädagogik, Sozialhygiene
Kurzbeschreibung

Ritualisierte und – nicht zuletzt durch das „moderne“ Qualitätsmanagement – über-routinisierte und damit der Gefahr der Un-Kritik laufende Verhaltensweisen in der Krankenpflege müssen durchbrochen werden, neue Denkweisen und reflektiertes Handeln sind gefordert. Die vier im ersten der beiden Bände angesprochenen Themenkreise (Grundlagen der Psychologie, Entwicklungspsychologie, Pädagogik, Sozialhygiene) sind gut gegliedert und leicht verständlich geschrieben. Hilfreich sind auch die jeweiligen Zusammenfassung und die sich daran anschließenden Fragen zur Wissensüberprüfung und -reflexion ...

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Titel
Psychiatrie mit offenen Türen
Untertitel
Offene stationäre Psychiatrie in der Pflichtversorgung
Kurzbeschreibung

Das anzuzeigende Werk offenbart gut strukturiert Lebens- und Behandlungsräume für Menschen mit psychiatrischen Erkrankungen verschiedenster Genese. Der psychisch Kranke wird in dieser Arbeit als Individuum mit allen bürgerlichen Rechten verstanden, als Mitglied der Wertegemeinschaft, als gleichwertiger Mensch in seinem sozialen Umfeld angesehen. Durch seine Erkrankung droht er hier herausgerissen zu werden, daher ist es das oberste Ziel jeder psychiatrisch motivierten Behandlung, ihn schnellstmöglich wieder zu reintegrieren ...

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Titel
Internationale Instrumente zur Durchsetzung der Menschenrechte
Untertitel
Kurzbeschreibung

„[...]  human rights without effective implementation are shadows without substance.“ Dieses der Göttinger Dissertation von Katrin Weschke vorangestellte Zitat erhellt schlaglichtartig das Problem der immanenten Diskrepanz zwischen Rechtsanspruch einerseits und Rechtswirklichkeit andererseits, das der koordinativen Rechtsordnung des Völkerrechts wie keiner anderen anhaftet und Kritiker gar am Rechtscharakter des Völkerrechts insgesamt zweifeln läßt. Daß derlei polemische Kritik für den überragend wichtigen Bereich des völkerrechtlichen Menschenrechtsschutzes nicht mehr haltbar ist, belegt die Autorin, indem sie die mannigfaltigen Instrumente zur Durchsetzung der Menschenrechte als Transmissionsriemen zur Verwirklichung des völkerrechtlichen (Menschen-)Rechtsanspruchs zusammenstellt ...

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Titel
Die Vermarktung Verstorbener. Persönlichkeitsrechtliche Abwehr- und Ersatzansprüche
Untertitel
Kurzbeschreibung

Muß aus Gründen der Rechtssicherheit der Zeitpunkt des Verlusts menschlicher Rechtsfähigkeit auch exakt fixiert werden können - seit dem berühmten Mephisto-Beschluß des Bundesverfassungsgerichts darf es als common sense gelten, daß (jedenfalls oder auch) in juristischer Hinsicht keineswegs mit dem Tode „alles vorbei“ ist, da der von Art. 1 Abs. 1 GG postulierte Schutz der Menschenwürde sehr wohl die Anerkennung eines Persönlichkeitsrechts bereits Verstorbener erheischt ...