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Die roemische Kunst
Titel
Die römische Kunst
Untertitel
Ein Handbuch
Kurzbeschreibung

Wolfgang Wohlmayr lehrt als Professor für Klassische Archäologie an der Universität Salzburg und hat sich während seiner akademischen Laufbahn dem Imperium Romanum unter vielfältigen Fragestellungen gewidmet. Mit dem vorliegenden Werk „Die römische Kunst. Ein Handbuch“ wendet sich Wohlmayr einerseits an den kunstinteressierten Laien und Studienanfänger, der sich einen Überblick über die verschiedenen Kategorien und Gattungen von den Anfängen der römischen Kunst bis in die Spätantike verschaffen möchte; andererseits an den fortgeschrittenen Nutzer, dem u. a. die ausführliche Bibliografie in den Anmerkungen für weitere Forschungen dienlich ist. (...)

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Quellen zur Geschichte des Partherreiches
Titel
Quellen zur Geschichte des Partherreiches
Untertitel
Textsammlung mit Übersetzung und Kommentaren Bd 1-3
Kurzbeschreibung

In den letzten Jahren ist eine vermehrte Erschließung des Quellenbestandes zur Geschichte der sogenannten Randvölker zu beobachten; Zeugnisse, die in Sprachen verfaßt sind, die nicht zu den üblichen Kenntnissen von Forscherinnen und Forschern auf dem Gebiet der klassischen Altertumswissenschaften gehören, werden auf diese Weise einem breiteren Kreis zugänglich gemacht und können somit in Lehre und Forschung einbezogen werden. Zu nennen ist in diesem Kontext etwa die Sammlung von Quellen zur Geschichte der Nabatäer, die von Ursula Hackl selbst initiiert worden war (Ursula Hackl, Hanna Jenni, Christoph Schneider, Quellen zur Geschichte der Nabatäer. Textsammlung mit Übersetzung und Kommentar. Mit Beiträgen von Daniel Keller, Fribourg - Göttingen 2003 (NTOA 51)). (...)

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Mesopotamien – Wiege der Zivilisation und aktueller Krisenherd
Titel
Mesopotamien – Wiege der Zivilisation und aktueller Krisenherd
Untertitel
Kurzbeschreibung

Mesopotamien, das Zweistromland – einerseits das Land der „Märchen von Tausend und einer Nacht“, andererseits ein geschichtsträchtiges Gebiet der Menschheit, das immer wieder auf die Entwicklung Europas ausstrahlt. Hier sei nur Alexander der Große erwähnt, der Babylon eroberte und dadurch die Perserkriege beendete. Der Einfluss auf Europa und die USA ist heute aktueller denn je: die Golfregion ist seit 1980 immer wieder in kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt, wie der Iran-Irak-Krieg, die Operation „Desert Storm“ in den 1990er Jahren und schließlich der seit 2003 andauernde Militärkonflikt belegen. (...)

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Abu Simbel
Titel
Abu Simbel – Die Felsentempel Ramses‘ II. von der Pharaonenzeit bis heute
Untertitel
Kurzbeschreibung

Joachim Willeitner versucht den Leser mit seinem Band, auf eine Reise von der Pharaonenzeit bis heute mitzunehmen und ihm dabei die beiden Felsentempel von Abu Simbel näher zu bringen. Schon beim Lesen des Inhaltsverzeichnisses wird klar, dass der Autor sich sehr für die Forschungsgeschichte der Tempel interessiert. Die Kapitel über den Bau der Tempel und ihre Beschreibung befinden sich erst am Ende des Buches und machen gerade einmal 55 Seiten aus. Der Rest des Bandes widmet sich den Besuchern und Forschern der Tempel. (...)

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Versunkene Antike – Faszination Unterwasserarchaeologie
Titel
Versunkene Antike – Faszination Unterwasserarchäologie
Untertitel
Kurzbeschreibung

Der Bereich der Unterwasserarchäologie wurde in den letzten Jahren immer populärer und zieht nicht nur das Interesse von Tauchern und Archäologen auf sich. Tusa möchte nun mit seinen reich bebilderten Band die Faszination Unterwasserarchäologie den Menschen näher bringen. Der Titel ist prägnant und kurz, jedoch geht man beim Lesen davon aus, dass hier antike Schiffwracks aus dem ganzen Mittelmeerraum behandelt werden. Der Autor behandelt aber nur die Wracks, die rund um Sizilien zu finden sind. Diese beschreibt er teils sehr ausführlich und gibt auch Tipps für Tauchgänge. (...)

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Tod und Jenseits in der Schriftkultur der Fruehen Neuzeit
Titel
Tod und Jenseits in der Schriftkultur der Frühen Neuzeit
Untertitel
Kurzbeschreibung

Wohin kommen wir nach dem Tod? Eine verbindliche, einheitliche Antwort wird niemand erwarten wollen – wieso aber gibt es eine Vielzahl verschiedener Ansätze in einem einheitlichen Kulturkreis? Einer ersten Vermutung nach würde eine Antwort wahrscheinlich lauten, jede Konfession habe ihre eigene Vorstellung von Jenseits. Eine weitere These würde vermutlich aussagen, jede Zeit habe ihre eigene Idee vom nachtodlichen Leben. Und ein dritter Punkt würde anführen, jede soziale Schicht habe ihre eigenen Himmel, der sie im Tod aufnimmt. (...)

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Die Kunst vom Wahn- und Wahrsagen
Titel
Die Kunst vom Wahn- und Wahrsagen: Orakelheiligtümer in der antiken Welt.
Untertitel
Kurzbeschreibung

Wiebke Frieses Buch „Die Kunst vom Wahn- und Wahrsagen. Orakelheiligtümer in der antiken Welt“ verspricht bereits im Untertitel einen recht großräumigen Blick auf die Divination und die dazugehörigen Tempel in der Antike. So beginnt Friese nach einem kurzen systematischen Überblick mit der Beschreibung des mesopotamischen, anatolischen, palästinensischen und zuletzt ägyptischen Orakelwesens. Doch bereits der Umstand, dass jene Kulturräume zusammen auf nur zehn von insgesamt 146 Seiten abgehandelt werden, zeigt, dass sie lediglich als Alibi für den Untertitel (… in der antiken Welt) sowie als Rahmenbedingung für die darauffolgende griechische und römische Kultur dienen. Bereits hier offenbart sich also die erste Einschränkung des Werkes: eigentlicher Untersuchungsgegenstand sind lediglich das antike Griechenland und Rom. Diese jedoch werden überaus sorgsam und gut strukturiert dargeboten. (...)

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Jesus von Nazaret. Eine Ortsbegehung.JPG
Titel
Jesus von Nazareth
Untertitel
Eine Ortsbegehung
Kurzbeschreibung

Mit diesem Werk legt die Autorin einen interessanten Versuch vor: Einerseits finden sich – zumindest andeutungsweise – einschränkende oder relativierende Aussagen dahingehend, dass es nicht entscheidend ist, genau jene Plätze zu kennen, an denen sich Jesus aufgehalten hat. Andererseits sollen genau jene Plätze Gegenstand der zumeist erstklassigen Fotos sein. Und so ist es nicht erstaunlich, dass sich Vfin des Öfteren zu spekulativen Behauptungen versteigt, wie etwa zu der Aussage, es werde „wohl zu Recht vermutet, dass der ‚Zimmermann’ Josef und sein Sohn Jesus dort [in Sephoris] Aufträge erhielten“. (16) Zuvor (13) wird Jesus bereits eine Tätigkeit in Tiberias unterstellt. Noch etwas kühner erscheint die legendarische Überlieferung, Maria habe am Tempelvorhang gearbeitet: „Wir erinnern uns: Die junge Ehefrau Maria war alleine zu Hause und spann Purpur für die Vorhänge des Jerusalemer Tempels. Als sie zum Brunnen ging, um Wasser zu holen, sprach der Engel sie an. (...)

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Wuesten natuerlicher und kultureller Wandel
Titel
Wüsten – natürlicher und kultureller Wandel in Raum und Zeit.
Untertitel
Leopoldina-Meeting. Veranstaltet von der Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Erd- und Völkerkunde zu Stuttgart e. V. am 2. und 3. Mai 2008 in Stuttgart.
Kurzbeschreibung

Wüsten sind in der heutigen Moderne ein vielfach gebrauchtes Synonym für Lebensfeindlichkeit und Tod. Der koptische Mönch etwa verlässt den religiösen Texten zufolge die Sicherheit des fruchtbaren Nilstreifens Ägyptens, der ihm Nahrung und kulturellen Zusammenhalt garantiert, und er liefert sich in der angrenzenden Sandwüste der Wohlfahrt durch Gott aus. Ebenso lebensbedrohlich ist der Auszug der Israeliten aus Ägypten (Gen 15,22-26), die in der Wüste Schur drei Tage lang kein Trinkwasser finden können. (...)

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Das Forum Romanum
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Das Forum Romanum. Spiegel der Stadtgeschichte des antiken Rom.
Untertitel
Kurzbeschreibung

Die meisten Besucher werden verwirrt sein, wenn sie heute das römische Forum zum ersten Mal besuchen. Es ist einer der Orte, an dem sich antike Geschichte konzentriert und deren Zeugnisse unmittelbar in die Gegenwart hineinreichen. Der Anfang römischer Stadtgeschichte ist an diesem Ort ebenso gut belegt wie deren Ende, ein Zeitfenster also, das das 10. Jahrhundert v. Chr. und das 7. Jahrhundert n. Chr. umfasst. Die Ebene zwischen den Hügeln – Kapitol im Westen, Palatin und Velia um Süden, Quirinal und Viminal im Norden – misst heute von West nach Ost im Kernbereich an die 1000 Meter, auf der sich an die 50 Baureste von Tempeln, Basiliken, Portiken und Bögen drängen. Unverbunden stehen sie neben-, über und untereinander, entsprechend ihrer Erbauungszeit mal höher, mal tiefer im Boden erhalten. (...)