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978-3-86764-000-8
Titel
Journalistisches Texten
Untertitel
Praktischer Journalismus, Band 43
Kurzbeschreibung

Kritischen Umgang mit Sprache zu vertiefen ist das Kernziel des vorliegenden Bandes Journalistisches Texten, der inzwischen in der dritten Auflage erhältlich ist; an einer regen Nachfrage mangelt es also nicht. Professor Jürg Häusermann hat eine ansprechende Kombination zwischen Lehr- und Arbeitsbuch konzipiert, mit der er Journalisten und Fachautoren ermutigt, kritisch mit der eigenen Schreibpraxis umzugehen.

Sein Buch ist in sechs Abschnitte unterteilt, die praktische Hinweise bei Recherche, Texterstellung und Selbstreflexion auf das Geschriebene geben. Am Anfang stehen das richtige Verstehen von Informationen und die korrekte Wiedergabe einer informellen Ausgangssituation bzw. deren konsequente Interpretation. ...

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9783205794608
Titel
Verschüttete Literatur
Untertitel
Die deutschsprachige Literatur auf dem Gebiet des ehemaligen Jugoslawien von 1800 bis 1945
Kurzbeschreibung

Die Geschichte des Sprachkontakts zwischen dem Deutschen und den slavischen Sprachen des südöstlichen Europas reicht bis ins Mittelalter zurück. Seit dem Zeitalter der Aufklärung und bis zu den Katastrophen des 20. Jahrhunderts war die deutsche Sprache in der Krain, im späteren Slowenien, in Kroatien mit Dalmatien und Slawonien, an der sogenannten Militärgrenze und bis nach Bosnien-Herzegowina, Montenegro und Serbien zudem ein wesentliches Medium kultureller Entwicklung. Davon zeugt nicht zuletzt eine lange Liste auf dem Boden des ehemaligen Jugoslawiens erschienener deutschsprachiger Zeitungen, etwa in Laibach/Ljubljana ab 1707, in Agram/Zagreb ab 1786, in Neusatz/Novi Sad ab 1857 oder in Sarajevo zuerst 1878, dann kontinuierlich ab 1884. (...)

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Gebrauchswoerterbuch
Titel
Gebrauchswörterbuch: Englisch-Deutsch & Deutsch-Englisch
Untertitel
Kurzbeschreibung

Das vorliegende Wörterbuch wendet sich insbesondere an deutschsprachige Benutzerinnen und Benutzer, die Englisch auf verschiedenen Kompetenzniveaus als Fremdsprache verwenden; es soll dabei sowohl als Nachschlagewerk als auch als Lernerwörterbuch einzusetzen sein. Wie das „Gebrauchswörterbuch“ im Einzelnen zu gebrauchen ist, wird indessen weitgehend der Intuition der Nachschlagenden und Lernenden überlassen – das kurze Vorwort (in deutscher und in englischer Sprache), dem ein Verzeichnis der verwendeten Abkürzungen und Symbole sowie ein Verzeichnis der einschlägigen Lautschrift folgen, gibt hierüber bedauerlicherweise nur spärlich Auskunft. (...)

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Baumgart Woerterbuch
Titel
Wörterbuch historischer und politischer Begriffe des 19. und 20. Jahrhunderts
Untertitel
Deutsch – Englisch – Französisch
Kurzbeschreibung

Das dreisprachige Wörterbuch historischer und politischer Begriffe des 19. und 20. Jahrhunderts hat sich rasch nach seinem Erscheinen zu einem Standardwerk für Historiker entwickelt – füllt es doch eine seit Langem bestehende Lücke. Und so ist es kaum überraschend, dass nach rund vier Jahren die zweite Auflage auf dem Markt ist. An der bewährten Anlage des Werks wurde nichts geändert: Laut Angabe des Bearbeiters werden „rund 16.500 Begriffe“ deutscher Sprache (in der ersten Auflage waren es noch etwa 15.000) in alphabetischer Reihenfolge angeführt und jeweils ins Englische und Französische übersetzt (das E-Book – im Falle der ersten Auflage war es noch eine mitgelieferte CD-Rom, die der gedruckten Ausgabe nun leider fehlt – erlaubt zudem eine Suche von englisch- und französischsprachigen Ausdrücken). (...)

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MythosNibelungen
Titel
Mythos Nibelungen
Untertitel
Kurzbeschreibung

In der gegenwärtigen universitären Germanistik und hier insbesondere in der Ausbildung zukünftiger Lehrerinnen und Lehrer steht die Epoche des Mittelalters nicht mehr unbedingt im Zentrum, sondern musste gegenüber der Gegenwartsgermanistik eher etwas zurückstehen. Insbesondere für das Feld der Heldenepik ist gegenüber Zeiten der nationalen und dann erst recht nationalistischen Indienstnahme des - weitgehend romantisch imaginierten - Mittelalters im 19. und bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts eine entsprechende Tendenz zu beobachten. Diese Entwicklung hat natürlich ihre Gründe, die eben in der auf die jeweilige Gegenwart bezogenen Interpretation mittelalterlicher Stoffe und Motive und der daraus vermeintlich abzuleitenden Handlungsmuster liegen, so dass - nicht zuletzt eben angesichts des mediävistischen „Rückbaus“ - andere Felder der mittelalterlichen Literatur dann doch noch eher präferiert werden. (...)

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Aktuelle Tendenzen der Artusforschung
Titel
Aktuelle Tendenzen der Artusforschung
Untertitel
Kurzbeschreibung

Was die breitere Rezeption des Mittelalters angeht, gehört der Motivkreis um den britannischen König Artus zu den wohl am besten bekannten Überlieferungen aus dieser Epoche. Dem wissenschaftlicheren Interesse an dieser literarisch-mythologischen Gestalt war die Gründung einer internationalen Artusgesellschaft geschuldet, die nach eher angloamerikanisch geprägten Anfängen durch die Gründung einer deutschsprachigen Sektion erweitert wurde. Die vorliegende Publikation „Aktuelle Tendenzen der Artusforschung“ stellt Beiträge deutscher, österreichischer sowie niederländischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor, die auf dem 23. Internationalen Artuskongress in Bristol im Juli 2011 gehalten worden waren. (...)

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Im spiegel der sprache-9783423347549
Titel
Im Spiegel der Sprache
Untertitel
Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht
Kurzbeschreibung

Guy Deutscher veröffentlichte bereits 2005 mit dem Titel „The Unfolding of Language“ (deutscher Titel „Ich Goethe – Du Jane“) ein auch außerhalb des sprachwissenschaftlichen Diskurses vielbeachtetes Buch. Der zuerst 2010 erschienene Nachfolger „Im Spiegel der Sprache. Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht“ (Originaltitel „Through the Languge Glass“) erscheint nun bei C. H. Beck bereits in fünfter Auflage. Deutscher widmet sich in diesem Buch der nach wie vor häufig anzutreffenden Vorstellung, dass die Sprache einen direkten Einfluss auf die Denkweise der Sprecher und damit ihre Kultur ausübe. Interessanterweise will er jedoch den Gegenbeweis antreten zur gängigen Replik der Linguisten, wonach alle Sprachen gleich komplex seien. (...)

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41HE5Utx1-L
Titel
Historischer Atlas der antiken Welt
Untertitel
Sonderausgabe
Kurzbeschreibung

In den letzten Jahrzehnten hat sich der Horizont der althistorischen Forschung erweitert. Neben der griechisch-römischen Welt kommen nun auch die Peripherien der großen Zentren, die indigenen Völker, die alten Großreiche sowie die Dark Ages und die Spätantike in den Blickpunkt der Forschung. Denn das Bewusstsein für die geographische Dimension historischer Vorgänge ist gewachsen. Dieses nehmen die Autoren des Supplementbandes des Neuen Pauly zum Anlass, um mit dem neuen „historischen Atlas der antiken Welt“ in mehrfacher Hinsicht Neuland zu betreten und eine neue kartographische Darstellung der Antike zu liefern. Dabei wird in 161 Haupt- und 44 Nebenkarten die Geschichte der Antike vom 3. Jahrtausend v. Chr. (Alter Orient) bis zum 15. Jahrhundert n. Chr. (Byzantinisches Reich) aufgezeigt. Da die Hochkulturen des Alten Orients in den letzten Jahrzehnten verstärkt in den Fokus (...)

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81ZMp7doFRL
Titel
Halikarnassos und das Maussolleion
Untertitel
Die modernste Stadtanlage und der als Weltwunder gefeierte Grabtempel des karischen Königs Maussollos
Kurzbeschreibung

Das Zentrum der Betrachtung in diesem Buch bildet die nördliche karische Halbinsel, auf deren Südseite dorische Griechen die Stadt Zephyrion erbauten. In späterer Zeit erfährt diese griechische Siedlung unter einem anderen Namen Weltruhm: Halikarnassos. In seiner fünfundzwanzigjährigen Regierungszeit  machte Maussollos (377-352 v. Chr.), ein Satrap des persischen Großkönigs, Halikarnassos zur damals modernsten Stadtanlage im griechisch-hippodamischen Stil. (...)

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9783608947038
Titel
Römer im Schatten der Geschichte
Untertitel
Gladiatoren, Prostituierte, Soldaten: Männer und Frauen im Römischen Reich. Aus dem Englischen von Ute Spengler
Kurzbeschreibung

Die römische Geschichtsschreibung war geprägt von der römischen Oberschicht. Denjenigen, die Geld, Macht und/ oder Ansehen besaßen. Der normale Bürger hingegen fristete ein Leben abseits davon. Für die Geschichtsschreibung spielten Gladiatoren, Prostituierte oder Soldaten, also alle Männer und Frauen die das Imperium Romanum bevölkerten, keine Rolle. Mit anderen Worten: sie lebten ein Leben im Schatten der Geschichte. Was wir heute als sog. Primärquellen bezeichnen, wurde für die Mächtigen des Imperiums geschrieben oder von ihnen selbst verfasst. Die übrigen Bevölkerungsschichten wurden dabei außen vor gelassen und ihr Denken und Tun ist für uns heute kaum bis gar nicht mehr greifbar. Das Ziel dieses Werkes ist der Zugang zum Denken dieser Menschen. (...)