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Titel
CAG
Untertitel
Corpus Augustinianum Gissense a Cornelio Mayer editum
Kurzbeschreibung

Seit Jahren ist es ein höchst schätzenswertes Begleitphänomen der sich rasant entwickelnden Computertechnik, daß immer mehr philosophische und theologische Texteditionen als CD-ROM-Ausgaben erhältlich sind, dies mit dem Effekt erheblicher Arbeitserleichterung. Ein derartiges Forschungsinstrument ist das von C. Mayer inaugurierte Corpus Augustinianum Gissense (CAG), das im Zusammenhang mit der Konzeption des Augustinus-Lexikons erstellt worden ist...

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Titel
Nach der Verurteilung von 1277
Untertitel
Philosophie und Theologie an der Universität von Paris ...
Kurzbeschreibung

1277 - das Jahr, in dem der Bischof von Paris, Etienne Tempier, 219 Sätze philosophischen Inhalts zu einer Irrtumsliste zusammenstellte und verurteilte. Die Adressaten des Dekrets waren vornehmlich - nicht ausschließlich - Philosophen (besonders Siger von Brabant und Boethius von Dacien), die an Aristoteles und seinen persisch-arabisch-jüdischen Kommentatoren, etwa Avicenna, Averroes, Maimonides, orientierte Theorien vertraten, Theorien, die nach Ansicht der Theologen wegen ihrer philosophisch exzessiven Inhalte eine Gefahr für den christlichen Glauben darstellten und deshalb unter Strafandrohung (Exkommunikation) verboten wurden...

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Titel
Historisches Wörterbuch der Philosophie
Untertitel
Band 11
Kurzbeschreibung

Endlich ist er da, der Band des Historischen Wörterbuchs der Philosophie, der zwischen 'Übel' und 'Vulkanismus' das Wichtigste und Wissenschaftlichste zwischen Himmel und Erde dokumentiert. Für die deutsche Sprache fällt auch die 'Unbegreiflichkeit' in diesen Zwischenraum, die als eine Chiffre für Gott angesehen werden kann. Interessanterweise kommen in dem knappen Artikel über 'Universitätsphilosophie' hauptsächlich deren Gegner zur Sprache, namentlich Schopenhauer und Nietzsche. Ersterer hat ihr das Prädikat 'Spaaßphilosophie' verliehen, und letzterer leugnet ihre Möglichkeit grundsätzlich. Sie stehe im Dienst der 'Theologie' und 'Historie'. Dem entspricht die Kennzeichnung der Philosophie als 'Unzeitgemäß'. 'Für M. Heidegger ist die Philosophie aus doppeltem Grund ‚notwendig unzeitgemäß‘' lautet es in dem Artikel von H. Schalk. 'Einerseits sei sie ‚ihrem jeweiligen Heute weit vorausgeworfen‘, andererseits binde sie ‚das Heute an sein früher und anfänglich Gewesenes‘ zurück.'...

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Titel
Hegels Vorlesungen über die Logik
Untertitel
Berlin 1831
Kurzbeschreibung

Langsam nähert sich die erste Abteilung der historisch-kritischen Ausgabe der Gesammelten Werke Hegels, welche die zu Lebzeiten veröffentlichten Schriften des Philosophen enthält, ihrem geplanten Abschluß, gleichwohl aber schlagen die bisweilen launischen Herzen der Forscher, die sich rastlos auch nach neuen Texten sehnen, der angekündigten Edition seiner Vorlesungen in der zweiten Abteilung immer stärker entgegen. Weil diese mit guten Gründen ihre gute Zeit braucht, ist die Abhilfe höchst willkommen, welche die bereits seit 1983 erscheinende Reihe Vorlesungen. Ausgewählte Nachschriften und Manuskripte schafft. Dem vorliegenden Bande dieser Reihe gilt nun das besondere Interesse der Hegel-Interpreten, die sich mit seiner logischen Wissenschaft befassen. Denn die hier edierte Nachschrift - es handelt sich in der Tat weder um eine direkte Mitschrift der Vorlesung noch um eine Reinschrift, sondern um ein scheinbar für den Eigengebrauch bestimmtes, ausgearbeitetes Manuskript ...

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F. W. J. Schellings ; Über das Wesen der menschlichen Freiheit ...‘
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Kurzbeschreibung

Christian Hermann Weiße entdeckte in ihr den 'Lebenspuls unsers gegenwärtigen philosophischen Denkens', Immanuel Hermann Fichte 'eine Philosophie […], welche über den wissenschaftlichen Kulminationspunkt […] Hegels […] hinausreicht'. Die begeisterte Rede dieser Vordenker des spekulativen Theismus galt der zuerst 1809 veröffentlichten Freiheitsschrift Schellings, deren Neuauflage 1834 als Reaktion auf die ursprünglich von ihr ausgehende, nun auch wirklich virulent gewordene Thematisierung der Freiheit und Persönlichkeit erschien. Diese richtete sich vorwiegend gegen die absolute Metaphysik Hegels, die für ihre Subjektivitätstheorie die Vollendungsgestalt der abendländischen Philosophie beanspruchte...

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Titel
Briefe
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Reihe III: Briefe, Band 1, 1786–1799
Kurzbeschreibung

Der von Irmgard Möller und Walter Schieche bearbeitete Briefband eröffnet die Reihe III der Historisch-Kritischen Ausgabe. Der Band enthält Briefe von und an Schelling. Darunter verstehen die Herausgeber gedruckte sowie ungedruckte überlieferte Briefe, die Schelling entweder selbst 'niederschrieb, entwarf, diktierte oder eigenhändig unterschrieb'. Das Unternehmen einer möglichst vollständigen Briefedition liegt auch darin begründet, daß bislang kaum die Hälfte des Schellingschen Briefwechsels ediert ist. Der vorliegende Briefband enthält 144 Briefe, von denen zehn hier zum ersten Mal veröffentlicht werden.

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3-453-18848-9
Titel
Lexikon der übersinnlichen Phänomene
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Kurzbeschreibung

Zauberer sind die gefährlichsten Gegner der Esoterik. Sie, viel besser als skeptische, aber täuschungsanfällige Wissenschaftler, kennen die Tricks und die Methoden von Illusionserzeugungen beim naiven Publikum. James Randi, ein weltberühmter Zauberkünstler, hat sich auch als Schriftsteller sowie als Aufklärer vielfältiger Formen esoterischen Humbugs einen hervorragenden Namen gemacht. Sein neues Lexikon der Kritik übernatürlicher Erscheinungen liest sich wie eine Anthologie menschlicher Leichtgläubigkeit. Das hohe Maß an Kritiklosigkeit vieler Menschen gegenüber spirituellen, magischen und okkulten Phänomenen muß wohl, wenn man dieses Buch Revue passieren läßt, als anthropologische Konstante angesehen werden. Randis Schreibstil ist prägnant, treffend und von erfrischendem Humor. Manche okkulten Illusionen sind aber auch derart absurd, daß man manchmal den Eindruck erhält, sie seien zur Unterhaltung des Publikums erfunden worden. ...

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Titel
Das Universum in der Nußschale
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Kurzbeschreibung

Stephen Hawking ist es gelungen, wie wohl kaum einem theoretischen Physiker zuvor (ausgenommen vielleicht Einstein), in das Bewußtsein einer breiteren Bevölkerungsgruppe einzudringen. Er gilt geradezu als die Ikone der relativistischen Astrophysik. Unter den Fachleuten, die die Bewunderung für den gelähmten Physiker durchaus teilen, ist sein Name speziell mit den mathematischen Theoremen über allgemein relativistische Raumzeiten verbunden, die er in den sechziger und siebziger Jahren zusammen mit seinem Freund Roger Penrose gefunden hat. ...

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Titel
Lexikon der Antike
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Kurzbeschreibung

Das Lexikon der Antike wurde in erster Auflage 1971 vom Bibliographischen Institut in Leipzig herausgebracht. Es entstand als Gemeinschaftswerk von Vertretern der klassischen Altertumswissenschaft in der DDR, es ist somit auch etwas von historischem Interesse, gerade auch für Studierende: zu suchen, zu finden, was an marxistischen theoretischen Positionen färbend in die doch dem Anspruch nach ‚objektiven' Lexika-Artikel einging. Vielleicht gehört hierzu auch, dass man eine ausreichende Information über den gar nicht so unwichtigen Gartengott Priapos vermisst, der als Wächter des Hauses mit erigiertem Phallos manchen Dieb in die Flucht jagte...

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3-453-18848-9
Titel
Die Antiquiertheit der Kritik
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Zum 100. Geburtstag von Günther Anders
Kurzbeschreibung

Günther Anders: Übertreibungen in Richtung Wahrheit. Gedanken und Aphorismen. Hg. v. Ludger Lütkehaus. München: Beck 2002, 190 S., 9,90 €, ISBN 3-406-47612-0.

Günther Anders: Philosophische Stenogramme. München: Beck 2002, 150 S., 9,90 €, ISBN 3-406-47639-2.

Konrad Paul Liessmann: Günther Anders. Philosophieren im Zeitalter der technologischen Revolutionen. München: Beck 2002, 207 S., 19,90 €, ISBN 3-406-48720-3.